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ASTHMA SORGT FÜR ATEMNOT

Besonders Allergiker sind betroffen


Das typische Symptom bei Asthma ist eine anfallsartig auftretende Atemnot. Asthmaanfälle werden meist von einem trockenen, hartnäckigen Husten und von pfeifenden Geräuschen begleitet. Dabei fällt das Ausatmen deutlich schwerer als das Einatmen. Die Brust ist wie zugeschnürt; die Bronchien haben sich zusammengezogen und die Luft kann aus den Lungen nicht mehr entweichen. Dadurch haben Asthmatiker oft Angst zu ersticken. Durch eine gezielte, lokale Behandlung (meist mit einem Spray) kann die Verkrampfung der Bronchien aber gelöst werden, so dass die Beschwerden in der Regel rasch abklingen.

Wodurch wird Asthma ausgelöst?

Die Ursachen von Asthma sind vielfältig: Umweltfaktoren, genetische Veranlagung und die allgemeine Zunahme von Allergien führen zu einer gesteigerten Empfindlichkeit der Bronchien, aber auch psychosomatische Faktoren werden als Auslöser angegeben. Kennzeichnend für Asthma ist, neben der anfallsweisen Verengung der Luftwege, eine dauerhafte, meist allergische Entzündungsreaktion in der Bronchialschleimhaut. Auf unterschiedliche Reize wie Pollen, Staub, Rauch, Abgase, körperliche Anstrengung und kalte Luft reagieren die Bronchien mit einer Verengung.

Je nach den Ursachen werden zwei Formen von Asthma unterschieden: allergisches und nicht-allergisches bzw. endogenes Asthma. Das allergische Asthma beginnt vor allem im Kindesalter, während das nicht-allergische Asthma – zum Beispiel als Folge einer Virusinfektion – bei Erwachsenen überwiegt. Auch Mischformen sind sehr häufig.

Es gibt verschiedene Behandlungsmöglichkeiten

Oft kann bereits eine geänderte Lebensweise der Patienten das Risiko eines Asthmaanfalles verringern. Etwa bei allergischem Asthma, indem die Patienten die allergieauslösenden Faktoren meiden. In vielen Fällen wird darüber hinaus jedoch die Einnahme von Medikamenten erforderlich sein. Die Wirkprofile solcher Arzneien verfolgen dabei unterschiedliche Ansätze.

Klinische Studien für Asthma-Medikamente

Unser Institut für Klinische Pharmakologie wirkt seit mehr als 30 Jahren bei der Entwicklung von Medikamenten mit, die bei chronischen Atemwegserkrankungen angewendet werden. Einen besonderen Stellenwert nimmt dabei das Bronchialasthma ein.

Sollten Sie Interesse haben, an einer Studie teilzunehmen, in der ein Medikament gegen Asthma geprüft wird, würde es uns sehr freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen! Unser Fachpersonal erreichen Sie unter
030 306 853 61.