Sie haben leider kein Flash installiert. Bitte klicken Sie hier, um zu unserem HTML-Formular zu gelangen.

KRANK DURCH "BLAUEN DUNST"

Zigarettenrauch ist der Hauptauslöser von COPD


Die Abkürzung COPD hat ihren Ursprung im englischen Begriff "Chronic Obstructive Pulmonary Disease", zu deutsch: Chronisch obstruktive Lungenerkrankung. COPD wird als Sammelbegriff häufig für die chronische Bronchitis und das Lungenemphysem verwendet. Im Volksmund wird dies auch oft als Blählunge oder Raucherlunge bezeichnet.

Raucher sind besonders gefährdet

Die Hauptursache für die COPD und das Emphysem, beides irreversible Erkrankungen, ist das Rauchen. Zigarettenrauch und verschmutzte Luft (z.B. durch passives Rauchen) schädigen Bronchien und Lungen. Dadurch kann sich im Laufe der Jahre eine COPD entwickeln. 

Eine COPD beginnt meist schleichend: zunächst besteht über Jahre ein chronischer Husten mit erhöhter Schleimproduktion (Raucherhusten). Diese Symptome werden durch Schadstoffe im Zigarettenrauch verursacht, die eine dauerhafte Entzündung in den Luftwegen (chronische Bronchitis) auslöst.

Über Jahre hinweg führt diese dauerhafte Entzündung der Atemwege dann zu einer Verkrampfung der Bronchialmuskulatur und einer Schädigung der Bronchialschleimhaut. Die Verengung der Bronchien führt zur Atemnot, dem wichtigsten Symptom der COPD. Weitere Symptome sind vermehrter Auswurf, beschränkte körperliche Leistungsfähigkeit und erhöhte Infektionsanfälligkeit.

Der erste Schritt: Nikotin-Entwöhnung!

Zur Therapie der COPD gehört als erste Maßnahme, sofort mit dem Rauchen aufzuhören. Die Nikotin-Entwöhnung ist die einzige Therapie, die sich deutlich auf die Lebenserwartung der Betroffenen auswirkt. Hört ein Raucher auf, bessert sich die Lungenfunktion allmählich, auch wenn er schon viele Jahre geraucht hat. Die Behandlung aktueller Beschwerden kann unter anderem auch medikamentös erfolgen. Das Fortschreiten dieser chronisch entzündlichen Lungenerkrankung kann jedoch zur Zeit nicht ausreichend verhindert werden. Hier verfolgen die Medikamentenhersteller neben gängigen Behandlungsmethoden verschiedene neue Ansätze, die sich gegenwärtig in der klinischen Erprobung befinden.

Medikamente gegen COPD in klinischen Studien

Unser Institut für Klinische Pharmakologie wirkt seit mehr als 30 Jahren bei der Entwicklung von Medikamenten mit, die bei COPD angewendet werden. Dabei haben wir entweder neue therapeutische Ansätze verfolgt oder aber dazu beigetragen, bestehende Therapien zu verbessern.

Sollten Sie Interesse haben, als Proband an einer Studie teilzunehmen, in der ein Arzneimittel gegen COPD geprüft wird, würde es uns sehr freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen! Unser Fachpersonal erreichen Sie unter 030 306 853 61.